Informationen zur Tagesfahrt

Quedlinburg zur Zeit „Advent in den Höfen“
- mit denm größten lebendigen Weihnachtskalender
- Stiftkirchenführung mit dem Domschatz, der Teppichkammer und der Krypta

Tagesablauf

09.00 Uhr Abfahrt Ostra-Allee 9
(Neben Schauspielhaus, vom Postplatz Richtung Haus der Presse)
12.00 Uhr Mittagessen auf dem Schlossberg
13.00 Uhr Domführung mit Domschatz, Teppichkammer und Krypta
14.30 Uhr Freizeit für den Besuch des Weihnachtsmarktes in den Höfen
18.30 Uhr Rückfahrt nach Dresden

Informationen zu den Reisezielorten:

„Advent in den Höfen“

Stadt Quedlinburg
Auch wenn Sie klein ist, kann man die alte Stadt Quedlinburg an der Bode, am Nordrand des Harzes, unter die erste Reiseziele Deutschlands einreihen.

Ihre historische Altstadt - innerhalb des Befestigungsrings stehen über 1000 Fachwerkbauten aus dem 14. bis 19. Jh.- ist einmalig gut erhalten.

Zusammen mit der Stiftkirche und dem erst 1993 zurückgekehrten Domschatz steht Quedlinburg deshalb auf der Liste des Weltkulturerbes der UNESCO.

Schlossberg
Auf dem vom Mühlgraben umgebenen Schlossberg steht das im 16. bis 18. Jh., zum Teil auf den Mauern romanischer Vorgängerbauten errichtete, heute Schloss genannte ehem. Damenstift.

In den einstigen Wohn- und Repräsentationsräumen schildert das Schlossmuseum mit Ausstellungen zur Ur- und Frühgeschichte sowie die Entwicklung des Burgbergs von der Königspfalz bis zum 1802 aufgelösten Damenstift.

Um 1100 begann man an stelle einer aus dem 9. Jh. Stammenden Pfalzkapelle mit dem Bau der dreischiffigen Stifts- oder Schlosskirche.

Stiftkirche
Auf einem Sandsteinfelsen ragt die mehr als tausendjährige romanische Stiftskirche wie ein Wahrzeichen über der Stadt. Die im Jahr 1129 geweihte flachgedeckte Basilika besaß bereits drei Vorgängerbauten. Der monumentale Sandsteinbau zeigt sowohl an der Fassade als auch in der Ornamentik des Innenraumes starke lombardische Einflüsse. Die gotischen Formen des um 1320 über der Krypta errichteten hohen Chores, sind nur von außen sichtbar. Im Inneren wurde 1938 durch eine Apsiswand versucht, den romanischen Gesamteindruck wieder herzustellen. Der Innenraum wird durch den niedersächsischen Stützenwechsel gegliedert. Dieser Wechsel von Pfeiler und Säulen trennt Haupt- und Seitenschiffe, Im Westen begrenzt die Kaiserloge den sakralen Raum. Im Osten führt eine Treppe in den Hohen Chor und zu den Schatzkammern, die seit 1993 wieder den berühmten Quedlinburger Domschatz beherbergen. In der Krypta unter dem Hohen Chor befinden sich die Königsgräber des ersten deutschen Königs, Heinrich I. und seiner Gemahlin Mathilde.

Domschatz
Die beiden Schatzkammern bewahren einen der kostbarsten Kirchenschätze des Mittelalters. Herausragend sind mehrere Reliquienschreine aus Gold, Edelsteinen und Elfenbein, das Quedlinburger Evangeliar, ein karolingischer Codex aus dem 9. Jh. Mit einem um 1224 gefertigten Buchdeckel, das Adelheid-Evangeliar (10. Jh.), ein Kamm Heinrich des I. und der mit verzierten Goldblechen beschlagene Sevatiusstab.

Teppichkammer
In der Teppichkammer wird ein um 1200 gestifteter Knüpfteppich ausgestellt. Auf den bestehend aus fünf erhaltenen Teilen, ist die Vermählung der Philologie, Königin der Wissenschaften, mit der Kultur dargestellt.

Klosterkirche St. Wiperti
Südwestlich des Schlossberges steht die romanische Klosterkirche St. Wiperti aus dem 12. Jh., deren Chor und Krypta noch von einem Vorgängerbau aus dem 10. Jh. Stammen.

1956 / 1957 wurde in die Langhaus-Südwand ein um 1220 entstandenes Säulenportal eingebaut, das aus der Klosterkirche St. Marien vom gegenüberliegenden Münzberg stammt.

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