Informationen zur Tagesfahrt

Azaleen- und Rhododendronpark Kromlau und
Cristalica Döbern (Lausitzer Glashütte) und Glasmuseum Weißwasser

Tagesablauf

08.00 Uhr Abfahrt Ostra-Allee 9
(Neben Schauspielhaus, vom Postplatz Richtung Haus der Presse)
10.00 Uhr Führung Cristalica Döbern (Lausitzer Glashütte)
12.00 Uhr Mittagessen in der Region
14.00 Uhr Besuch Glasmuseum Weißwasser
15.00 Uhr Rundgang Kromlauer Park
16.15 Uhr Möglichkeit im Affenzoo
17.00 Uhr Rückfahrt nach Dresden

Informationen zu den Reisezielorten:

Kromlauer Park
Cristalica Döbern
Glasmuseum Weißwasser

Kromlauer Park
Mitte des 19. Jahrhunderts entstand durch Anregung und im Auftrag des neuen Gutsbesitzers in Kromlau, Friedrich Herrmann Rötschke, die größte und schönste Rhododendren-Freilandanlage als Landschaftspark in Deutschland.
Als Zeitgenosse Fürst Pücklers übernahm er dessen Ideen, weg vom Barockgarten mit seiner Geometrie, hin zum englischen Landschaftspark. Der natürliche Stil dieser englischen Gärten spiegelte den Zeitgeist des damaligen Bürgertums wider. Das im Muskauer Faltenbogen, mit seinem abwechslungsreichen Relief und den natürlichen, moorigen Bodensenkungen gelegene Areal bot beste Voraussetzungen für eine solche Anlage.
200 Hektar seines Besitztums wurden mit einheimischen und fremdländischen Gehölzen bepflanzt. Die augenfälligsten sind Trauerbuchen, dreißig Meter hohe Tulpenbäume, Magnolien, Trompetenbäume bis hin zu Scheinzypressen, Platanen und Pfaffenhütchen. In den Moorsenken wuchsen tausende Rhododendren und Freilandazaleen heran die, in die Gesamtanlage harmonisch eingefügt, mit ihrer vielfältigen Farbenpracht und Größe den Park zu seiner Einmaligkeit verhalfen.

Durch nahe der Oberfläche stehendes Grundwasser und Quellen entwickelten sich in natürlichen Bodensenkungen kleine Seen, wie der Seerosen- und Nixenteich. 1860 begonnen, entstand in zehnjähriger Bauzeit die imposante Bogenbrücke aus Feldsteinen mit den anderen Bauten aus Basalt am Rakotzsee. Der Basaltstein wurde mit Ochsenkarren aus den Steinbrüchen der Sächsischen Schweiz und Böhmen herangeholt. Aus den sechskantigen Säulen entstanden Grotten, Höhlen und Pyramiden, der Richterstuhl, die Orgel, Himmel und Hölle, im Wasser und zu Lande.

Neben Maßnahmen zur Gartengestaltung gehören Veränderungen an seinem Schloss und die Errichtung neuer Gebäude zu den Vorhaben Rötschkes. Den Nahbereich der Bauten lässt der Besitzer mit Blumenbeeten und seltenen Gehölzen ausschmücken. Sandsteinplastiken, Treppen und Mauern, wie die Freitreppe zum See mit dem Herkules, sorgen für dekorative Vielfalt.
Das in unmittelbarer Nachbarschaft zum Schloss, im Schweizer Stil erbaute Kavalierhaus gehört zu den drei wichtigsten Sehenswürdigkeiten im Kromlauer Park.

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