Informationen zur Tagesfahrt

Schloss Weesenstein und Schloss Kuckuckstein
Burgen und Schlösser - Zeitzeugen sächsischer Geschichte

Tagesablauf

09.00 Uhr Abfahrt Ostra-Allee 9
(Neben Schauspielhaus, vom Postplatz Richtung Haus der Presse)
10.00 Uhr Besuch des Heimatmuseums Marienberg
12.00 Uhr Mittagessen in Weesenstein
13.15 Uhr Weiterfahrt nach Liebstadt
14.00 Uhr Führung durch das Schloss Kuckuckstein
15.45 Uhr Möglichkeit des Kaffeetrinkens auf dem Schloss Kuckuckstein
16.00 Uhr Rückfahrt nach Dresden

Informationen zu den Reisezielorten:

Schloss Weesenstein
Das Schloss Weesenstein war ursprünglich im Besitz der Burggrafen von Dohna. 1406 gelangte das Schloss für 350 Jahre in den Besitz der Familie Bünau. 1830 erwarb König Anton das Schloss. Die Entwicklung von einer Burg zu einem Schloss verbindet die Baugeschichte (Gotik, Renaissance, ländlicher Barock und Klassizismus) aus sieben Jahrhunderten.
Die ständige Ausstellung lädt heute zu einer Zeitreise durch sächsische Vergangenheit ein, allerdings in umgekehrter Reihenfolge. Der Weg ins Mittelalter führt nach oben. Ein wenig verwirrend ist der RUNDgang schon, deshalb wird den Besucher ein RAD führen. Es ist ein altes Symbol für Bewegung aber auch Schicksal. Ein RAD(T)SCHLAG aber auch in geistiger Hinsicht. Auf Schloss Weesenstein darf man in schönen Formen und in Nostalgie schwelgen, einen Hort der Musen mit vielen Sinnen erleben. Der Besucher sollte auch Staunen über den Fleiß und den Ehrgeiz vieler Generationen auch unterschiedlichen Standes. Er soll erfahren, dass Schlösser des Landadels keine Orte des Müßiggangs, sondern in erster Linie des Wirtschaftens waren. Schließlich und nicht zuletzt darf man bei dieser Zeitreise darüber nachdenken, wie nah uns viele scheinbar so weit zurückliegende Dinge noch sein können, oder vielleicht müssen ?
Nicht nur Schlossmuseum und Park, auch Veranstaltungen locken immer wieder zahlreiche Besucher an. Regelmäßig finden Lesungen, Veranstaltungen für Kinder, Brauhofführung mit Verkostung und Konzerte statt.

Schloss Kuckuckstein
Nach längerem Schlaf ist das Schloss Kuckuckstein wieder erwacht und steht für Schlossliebhaber wieder offen.
Kennen Sie die kleinste Stadt Sachsens? Wenn nicht, dann sollten Sie mal einen Besuch in Liebstadt einplanen. Vor Ort erwartet sie ein besonderer Anziehungspunkt, das Schloss Kuckuckstein. Das auf halbem Berge stehende Gemäuer prägt noch heute das Bild der Stadt, die sich am Eingang zum Osterzgebirge befindet. Es gibt Grund zu der Annahme, dass die Burg um 930 unter Heinrich I. als Grenzfeste entstanden ist. Im 13. Jahrhundert gehörte die Anlage den Dohnins. Diese überließen sie im Tausch gegen Weinberge und Äcker dem Stift Meißen.
Nach der Dohnaschen Fehde im Jahre 1402 wurden die Brüder Günther und Heinrich von Bünau als Lehnherren über Schloss und Stadt eingesetzt.
Nach den Burggrafen von Dohna und den Bünaus ging das Schloss in den Besitz unbedeutenderer Personen wie Wedelbusch, Birkholz, Berisch, Hanisch und Francke. 1774 ersteigerte Hans Carl August von Carlowitz das Schloss Kuckuckstein. Hier begann die Blütezeit dieser Schlossanlage. So entstanden in den Jahren 1795-1802 neogotische Anbauten und Erweiterungen, die einen guten Gesamteindruck der baulichen Einheit des Schlosses vermitteln. 1800 wurde die Freimaurerloge eingerichtet, die mit einer geheimnisvollen frühromantischen Ausmalung versehen ist.
Die Bibliothek ist in Besitz von sehr wertvollen Freimaurerschriften. Carl Adolph, Sohn von Hans Carl August von Carlowitz, war ein enthusiastischer Patriot und Kämpfer gegen Napoleon. Von der progressiven Haltung dieser Familie zeugen auch die Freundschaft und Zusammenarbeit mit dem Freiherrn von Stein, mit Novalis und Kleist. Doch im September 1813 quartierte Napoleon gerade auf diesem Schloss, als er mit 400.000 Soldaten in Liebstadt einrückte. Infolge totaler Verschuldung kam es im Jahre 1931 zur Zwangsversteigerung des Schlosses mit Inventar und Kunstsammlung. Heinsius von Mayenburg, ein Industrieller aus Dresden, übernahm den Besitz. Ein Jahr später wechselte der Besitz auf Generalmajor Eckart von Loeben. 1945 ging das Schloss in Volkseigentum über. In dieser Zeit wurden die Räume als Wohnungen und die Keller für eine Strohartikelfabrik genutzt. 1952 ging das Schloss in die Rechtsträgerschaft der Stadt Liebstadt über und 1954 wurde das Heimatmuseum eröffnet, welches von Lehrer Walther Jobst geleitet wurde. Die Restaurierung des Schlosses begann 1962 unter Einbeziehung des Institutes für Denkmalpflege Dresden und nahm einige Jahre in Anspruch. Im Verlauf der Restaurierung kam es zu vielen Entdeckungen und neuen Erkenntnissen aus vergangener Zeit. Heute erhebt sich das Schloss Kuckuckstein in hellem Glanz über Liebstadt und vermittelt den Eindruck eines Märchenschlosses.

 Preise         zurück zur Tagesreisenübersicht          Buchung in Form einer e-mail

Schloss Weesenstein Schloss Weesenstein Schloss Kuckckstein Schloss Kuckckstein